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Mamma mia oder doch la MA MA

Polen, eine Kids-Fashion Hochburg? Papperlapapp, denkt ihr! Na, dann mal unbedingt weiterlesen…

Lamama, heißt spanisch Mama. Lamama steht aber auch für Monika, Mama von Tytus und Weronika aus Warschau in Polen.

Entdeckt habe ich Lamama auf der diesjährigen BabyExpo, der Babymesse in Österreich. Fast hätte ich den kleinen Stand am Gang übersehen, bei dem Gewusel, das dort herrscht. Aber am coolen Roll-up und den tollen Farben konnte ich dann doch nicht vorbeigehen.

Als Monika nach einer Baby-Mütze für ihren jetzt 4-jährigen Sohn Tytus suchte, wurde sie einfach nicht fündig. Sie wollte nicht die klassischen Modelle in blau oder rosa mit Schleifchen dort und Bärenmotiv da, nein sie war auf der Suche nach einem geradlinigen, funktionalen Style, der sich auch farblich von der Masse abhob. Nachdem sie nicht fündig wurde, beschloss sie, die Sache selbst in die Hand zu nehmen. „Hands on“ besuchte sie kurzerhand einen Nähkurs, produzierte eine Mütze nach ihren Vorstellungen, war endlich happy mit dem Ergebnis und knipste daher ein Foto von ihrem Sohnemann mit Kopfbedeckung. Bald fragten befreundete Mamas nach den Kleidungsstücken von Tytus und Monika begann für den gesamten Freundes- und Bekanntenkreis Kinderklamotten zu nähen. Facebook & Co trugen dann dazu bei, dass immer mehr Mamas Monikas Kinderklamotten toll fanden und diese auch kaufen wollten. Also eröffnete Monika einen Onlineshop und begann Beanies, Tunikas und Bloomers in größeren Mengen zu produzieren und zu verkaufen.

Monika legt Wert auf gute Schnitte, die sitzen, aber nicht einengen. Schlicht, aber doch außergewöhnlich, sollen die Modelle für die kleinen Menschen sein. Die Farben sind lebenslustig, aber trotzdem dezent gewählt und Monika setzt auf einfache Muster und Bedruckungen abseits von Schmetterlingen, Blümchen und Bärchen.

Die Schnitte sind so angelegt, dass die Modelle mit den Kindern wachsen und dadurch lange passen. Kleider werden zu Tunikas und Baggy Pants, die noch zu lang für die kurzen Beinchen sind, können aufgekrempelt werden, ohne dabei ihre Form zu verlieren. Kindermode genauso wie ich und die Kids sie mögen.

Und die Preise stimmen. Gut, mit einem H&M Shirt um €3 kann Monika natürlich nicht mithalten, aber die Sachen sind bezahlbar. Immerhin designt Monika selbst, sucht mit Bedacht in Polen die Stoffe aus und die Kleidungsstücke werden auch dort produziert. Faire Konditionen verlangen faire Preise und man kann sich ja ein paar Stücke raussuchen aus der Kollektion und muss nicht gleich alles dort kaufen. Die Mischung macht’s, denn auch unsere Kinder tragen natürlich Klamotten von H&M. Bedenkt man aber die Qualität – die Sachen fürchten sich nicht vor der Waschmaschine – und die Tatsache, wie lange die Sachen tragbar sind, dann zahlt es sich aus, auch mal ein paar Euro mehr auszugeben.

Ich kann hier natürlich nichts empfehlen, was ich nicht selbst auf Herz & Nieren getestet habe. Am Verkaufsstand bei der BabyExpo, habe ich vor allem aus Zeitmangel, leider nur zwei Kleider für unsere Mädels mitgenommen. Das erste Mal Partnerlook Hängerchen-Kleider hellrosé/weiß mit Blockstreifen und einer grafischen „dotted line“ auf Voder- und Rückseite.

Alma und Mathilda haben die Kleider seit dem Kauf schon zig Mal getragen, weil nicht overdressed, aber besonders und super bequem. Die Kleider sind ärmellos geschnitten, können bei kühleren Temperaturen auch mit einem Body bzw. T-Shirt und Leggings drunter getragen werden. Wenn ihr mein „Hallo Welt“ Video am Geburtstag von //More is Now// gesehen habt, dann kennt ihr die Kleider. Wenn nicht, schaut doch mal rein!

Inzwischen habe ich mich auch im Onlineshop von Lamama umgesehen und ärgere mich schon, dass ich den Wolkenpulli und die Bloomers nicht auch gleich bei der BabyExpo mitgenommen habe. Bloomers finde ich an Alma mit ihren knapp 2 Jahren gerade total entzückend. Jetzt im Sommer zu ihren Speckbeinchen und dann im Herbst wieder mit Strumpfhosen. Der Jersey schneidet keineswegs ein und macht jeden Kletterversuch von Kleinkindern mit.

Die SS Kollecktion 2017 heißt „Nube“, was spanisch Wolke bedeutet, genauso luftig, leicht und pur wie Monikas Modelle eben.

Besonders süß finde ich diese Overalls mit den schmalen Trägern. Ich denke, da muss ich noch einen für die Mädels bestellen.

Und die schlichten Beanies stehen schon fix auf der Einkaufsliste für die ersten kühlen Herbsttage. Die Modelle um €10 finde ich wirklich günstig, zweckmäßig und gleichzeitig cool.

Auch die Jersey-Dreieckstücher für dauersabbernde Zahnlinge oder als Sonnenschutz für das kleine Köpfchen im Sommer, sind der Knaller. 2 in 1 was will man mehr. Farblich ist da alles dabei was das Mama-Fashion-Herz wünscht und gleichzeitig sind die Farben, weil neutral, gut zu vielen Outfits kombinierbar.

 

Coole Haarbänder findet man bei Lamama auch…

Wer es asiatisch will, greift zum Kimono Shirt – sind die nicht großartig? Und wer auf minimalistische Prints steht, schmeißt den Pulli mit der weinenden Wolke in den Warenkorb.

Für die ganz kleinen Frau/Herrschaften gibt es eine eigene Newborn-Kollektion, die wie der Rest, auf Schlichtheit und das Wesentliche reduziert ist.

Wenn ihr also überlegt, die Kindergarderobe eurer Kleinen mit Stücken abseits der H&M/ Zara-Kleiderstange zu pimpen, seid ihr bei Monika und ihrem Label Lamama genau richtig. Modelle gibt es von 0 bis 6 bzw. etwa 7 Jahre und bestellen kann man entweder direkt bei ihr im Onlineshop (hier wird weltweit verschickt) oder in Österreich über die Onlineboutique „Babybiene“. Schaut doch mal rein. Toll wäre es doch auch weitere coole, bezahlbare und faire Kindermodelabels hier zu teilen. Seid ihr dabei? Dann hinterlasst doch einen Kommentar und die ganze //More is Now// Mama Community kann dann nachlesen…:-)

Quelle // Bilder // http://lamamalove.com/ bzw. https://www.instagram.com/lamamalove/ bzw. https://pl.pinterest.com/lamamalove/

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