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Kürbis Curry schmeckt Mama & Kids. Das Soulfood im Herbst!

Kürbis Curry

Warum es bei uns selten Sonntagsbraten gibt und wir stattdessen lieber Kürbisse schlachten!

Anscheinend mögt ihr hier alle unsere Rezepte sehr gerne. Also habe ich kurzerhand unser sonntägliches Mittagessen letzte Woche für euch aufgeschrieben und ein paar Fotos davon gemacht. Weil es einfach so gut passt in die Herbstzeit, unser Kürbis Curry, alle möglichen Trends wie vegetarische & saisonale Küche bedient, schnell gemacht ist und den Kindern schmeckt. Und by the way, ich liebe, liebe, liebe Kürbis! Ihr auch?

Ein klassisches, österreichisches Sonntagsessen gibt es bei uns selten. Ich bin nicht besonders begabt, wenn es um die Herstellung eines Bratens geht. Ich höre zwar immer, so ein Schweins- oder Kümmelbraten sei leicht herzustellen, aber das überlasse ich dann doch meist den Profis bei sonntäglichen Gasthausbesuchen. Da kann der Mann dann so richtig zuschlagen und seine Fleischeslust befriedigen. Muss hin und wieder ja auch sein.

Kürbis Curry – Die Zutaten

Ich koche gerne Gemüse. Dabei mussten am vergangenen Wochenende zwei Hokkaido Kürbisse dran glauben. Die mag ich besonders, die muss man nämlich nicht schälen.

Man nehme für unser schnelles Kürbiscurry, wenn man es für 2 große und 3 kleine Personen kocht und noch ein zweites Mal davon essen möchte (mache ich immer so, weil praktisch)…

Zutaten

  • 2 mittelgroße Hokkaido Kürbisse
  • 1 große Dose Kokosmilch
  • 2 große oder 4 kleine Zwiebel
  • 3-4 Knoblauchzehen
  • 1 daumengroßes Stück Ingwer
  • braunen Zucker
  • Ghee oder Pflanzenöl
  • Milde Curry Gewürzmischung (diese) oder Paste (noch besser!)
  • Sonnentor Chai Küsschen oder eine Prise Zimt, Nelke, Kardamom, Piment (was man im Gewürzregal hat und nicht extra besorgen muss)
  • Salz & Pfeffer
  • Petersilie oder Koriander  & etwas Joghurt für die Deko
  • 2 Packungen Tofu,  wer mag (Hühnchen geht sicher auch gut)
  • Maizena Speisestärke
  • Basmatireis oder Naan Brot (für „Selbermacherinnen“ hier ein Rezept, ich kaufe es immer ;-))

Kürbis Curry – Die Zubereitung

Das Curry ist rucki zucki gekocht.

  • Den Mann lässt man Kürbis in kleine Würfel schneiden (davor Kürbis halbieren und Kerne mit einem großen Suppenlöffel entfernen), Zwiebel, Knoblauch und Ingwer schälen und hacken. Weil Schnippeln, das kann er, der Mann!
  • Danach alles in Ghee (geklärtes Butterschmalz – muss ich hier am Blog unbedingt auch einmal vorstellen und erklären, wie man das ganz einfach selbst herstellen kann, weil im Handel einfach überteuert) kräftig anbraten.
  • Am besten gleich die Currygewürzmischung oder -paste (von der Paste 1-2 EL) auch mit anschmoren. Kräftig Sonnentor Chai-Küsschen (oder Ersatz) und 2-3 EL braunen Zucker dazu (man kann alternativ auch Honig nehmen) und die Kürbiswürfel nicht vergessen.

  • Ist alles angebraten, mit etwas Wasser und der Dose Kokosmilch ablöschen, salzen und pfeffern und etwa eine halbe Stunde auf kleiner Flamme köcheln lassen bis der Kürbis weich ist, aber nicht zerfällt! Sonst hat man Kürbissuppe.

Kürbis Curry – Das Topping

Nachdem ich am Sonntag immer zum Zumba gehe, haben wir zwischenzeitlich auch den Tofu in grobe Würfel geschnitten und in Sojasoße eingelegt. Hier kann man gerne noch gehackten Ingwer, Knoblauch und etwas Honig hinzufügen. Dann einfach  eine gute Stunde ziehen lassen. Wer will macht das schon am Vortag. Über Nacht in den Kühlschrank stellen und den Tofu gut durchziehen lassen. Schadet dem Tofu nicht.

Nach dem Zumba habe ich den marinierten Tofu abtropfen lassen, etwas Maisstärke in einen Plastikbeutel geschaufelt, die Tofuwürfel dazu gegeben, Plastikbeutel verschlossen und kräftig durchgeschüttelt. Das ist nämlich der Trick bei der Sache mit dem Tofu und so schmeckt er auch den Kindern. Durch die Maisstärke wird der Tofu beim anschließenden Anbraten in Kokosöl schön knusprig. Ihr werdet es lieben.

Diesen Kniff hat mir mal ein Koch in einem asiatischen Lokal in Wien verraten. Ich habe kurzerhand, frech nachgefragt, wie denn die Profis den Tofu im Restaurant immer so lecker hinbekommen.  Ihr werdet sehen mit diesem Trick wird es zu Hause nicht mehr diese zähe, neutral schmeckende Masse wie früher. Wer Tofu trotzdem nicht mag, kann es natürlich weglassen oder durch Hühnerbrust ersetzen.

Währenddessen kann man auch schon mal den Basmatireis nach Packungsanleitung aufsetzen und am Schluss beim Dämpfen kommt bei mir immer noch ein Stück Butter dazu! Petersilie hacken, Curry noch einmal kurz aufwärmen und dann wird schon angerichtet.

Reis, Kürbis Curry und als Topping noch das knusprig gebratene Tofu und die frische Petersilie. Ich sag es euch, ein Gedicht!

…und wer es noch ein bisschen fancier haben will, serviert das Curry Freunden einfach als Kürbis-Bowl mit knusprigem Tofu-Topping!

Kürbis Curry – Die Variante

Noch leckerer ist das Kürbis Curry am nächsten Tag oder an den nächsten Tagen nach dem Aufwärmen. Um ein bisschen Abwechslung hinein zu bekommen, gibt’s das Curry dann statt mit Reis mit Naan Brot und einem Klecks Joghurt! Für mich, Mama & Kids Soulfood der Extraklasse!

Kocht ihr es nach? Und lasst mich wissen, wie es euch geschmeckt hat? Wer generell auf asiatisch angehauchte  Gerichte steht, dem kann ich noch das Rezept für die Sommerrollen mit Erdnussdip ans Herz legen. Die schmecken nämlich auch im Herbst mit viel frisch gehacktem Ingwer in der Soße!

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