MUM
Kommentare 2

Pakora am Muttertag. An guten wie an schlechten Tagen.

Pakora Muttertag

Zum Tag der Mamas eines meiner Lieblingessen für jeden Tag – Fritter Seelenfutter.

Es gibt den Anti-Diät-Tag, den internationalen Tag des Kusses, den Kauf-Nix-Tag und es gibt den Muttertag – glorifiziert von gewieften Marketingleuten & Floristen. Ein antiquiertes Wort, von dem man mit dem Staubwedel erst mal eine dicke Schicht abmachen muss. Dann heißt der Muttertag nicht mehr Muttertag, sondern „Mama-sein-an-jedem-Tag“. Wer ist denn bloß Mutter am Mutter-Tag? Außerdem werde ich hier zur Erleichterung aller „Mama“ gerufen!

Muttertag

Nein, Mamaaa! Mamaaa, kannst du mal kommen? Mammaaaa, wann ist das Essen fertig? Mamaaa legst du dich noch zu mir! Mamaaa, darf ich jetzt ein Eis? Mamaaa, spielst du „Verrücktes Labyrinth“? Mit deutschlicher Betonung auf dem „aaa“.

So viel Mamaaa wie gerade eben war ich noch nie. Vielleicht doch, die ersten Wochen so mit Neugeborenem. Da hatte ich auch immer dieses sehr intensive, warm-glückstrunkene Mamagefühl.

Pakora Fritters

Das Mamasein

Sind wir uns mal ehrlich, jetzt ist es eher dieses Reinigungskraft-Mamagefühl, dieses Köchinnen-Mamagefühl, dieses Entertainerinnen-Mamagefühl und neuerdings auch dieses Lehrkraft-Mamagefühl. Tja, und eben auch dieses ständig überfordert sein Mamagefühl, dieses jeder/em einzelnen der drei nicht gerecht werden Mamagefühl. Dieses Mamagefühl, das man sich vorgenommen hat eigentlich gar nicht haben zu wollen Mamagefühl.

Mama sein kann so gut sein. Wenn man auf Zehenspitzen für den Gute-Nacht Kuss ins Kinderzimmer schleicht und alle drei schon vor dem Gute Nacht Kuss eingeschlafen sind – kommt eher selten vor bei uns. Dieser gleichmäßige Atem, kleine grunzende Schlafgeräusche und ein Streicheln durch warme, feuchte Kinderflaumhaare. Dieses nochmals zurecht ruckeln im Schlaf, Beine mit Karacho einmal herumschleudern und dann doch beruhigt weiterschlafen.

Konzentriertes Zuhören bei der Online-Corona-Klavierstunde und jede einzelnen Sommersprosse zählend und dunkle Wimpern bewundernd, während man mit zittriger Hand die Handykamera zwischen Klaviertastatur und Noten hin und her schwenkt. Bei einem 10–Jährigen, der Bussis vor Zuschauern nur mehr peinlich und total ekelig findet, aber bei einer Schramme am Fuß in Mamas Armen getröstet werden will.

Diese vielen feuchten Küsse beim Wiedersehen inklusive stürmischer Umarmung, die sich dann spätestens beim Einsteigen ins Auto in eine manisch-depressive Verstimmung einer 4-Jährigen wandeln. Hunger und Müdigkeit immer brandgefährlich!

Dieser konstante Blickwechsel, dieses Einfordern der Anerkennung, wenn man die zweite Palatschinke mit Bravour wendet und die dritte oder ganz alleine einen Kaffee mit der Siebträgermaschine macht oder konzentriert einen Brief an die Lehrerin am Computer abtippt oder wild gemeinsam zu lautester Musik durch die Küche tanzt.


Du willst hier ganz sicher nichts mehr versäumen und noch mehr als 100 Tipps im FREEBIE E-Book #mamageheimwaffen (Alltag-Tipps von Mamas für Mamas) nachlesen, dann erhalte einmal wöchentlich eine persönliche Nachricht von mir und werde Teil des More is Now MamaClubs:

MORE IS NOW MamaClub

INFORMIERT WERDEN, SOBALD ES NEUE STORIES UND TIPPS GIBT, DIE DEIN MAMA LEBEN EINFACHER, SCHÖNER & ENTSPANNTER MACHEN? DANN HIER EINTRAGEN:

Newsletter

Werde Teil des More is Now MamaClubs & ich schicke dir als Willkommensgeschenk das neue E-BOOK Mama Geheimwaffen – mit mehr als 100 Tipps für Mamas von Mamas!


Kein Licht ohne Schatten

Ja, und dann gibt’s diese schlechten Tage. An denen man gefühlt nur „keppelt“, erinnert, wieder erinnert, bittet, bettelt, und am Ende nur mehr schreit. Sich „wenn-dann“ Drohungen aussprechen hört und sogar bis 1-2-3 zählt – wollte man alles nie und nimmer machen. Dann, wenn man alleine auf der Treppe sitzt, nur um das Geschrei zu ignorieren oder der Diskussion auszuweichen. Wenn gar nichts mehr zu helfen scheint.

Doch dann gibt’s ja wieder einen neuen Mama-Tag, und eine neue Chance.

Pakora am Muttertag

Pakora am Muttertag oder Mama-Seelenfutter

Einmal kurz an die frische Luft zu gehen, hilft bei uns gegen mieseste Stimmung bei Groß & Klein. Gemeinsames Kochen & Essen auch immer. Am besten ein Gericht, das die Mama liebt. Indische Küche zum Beispiel, liebt sie sehr.

Ein Gericht mit ordentlich Geschmacks-Power für all die Mamas, die lieben, hadern, hinterfragen, kuscheln, Herzklopfen haben, mitfiebern, umarmen, Grenzen setzen und wieder auflockern, konsequent oder inkonsequent und perfekt unperfekt sind…aber sich jeden Tag auf’s neue Mühe geben.

 

Ja, für all die Mamas koche ich jetzt Pakora – Gemüse in einem knusprig-würzigen Kichererbsenmantel mit scharfer Soße zum Dippen. Seelenfutter, Mamafutter!

Pakora – Gemüse im knusprigen Kichererbsenteig & Spicy Sesam-Dip

Du nimmst für ca. 22 Stück knusprige Pakoras –

Festes Gemüse:

  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • 6 Karotten
  • 1 Zucchini
  • 2 rote Spitzpaprika

Knuspriger Teig:

  • 3 TL Kreuzkümmelsamen
  • 2 TL Koriandersamen
  • 2 TL Kurkuma gemahlen
  • 200 g Kichererbsenmehl
  • 50 g Dinkelvollkornmehl
  • 50 g Maisstärke
  • 1 TL Natron
  • 1 Stück Ingwer (6 cm)
  • Salz
  • 400 ml kaltes Wasser
  • Erdnussöl zum Ausbacken

Spicy Sesam-Dip:

  • 2 EL Sesamkörner
  • 1 Bio Zitrone + 1 weitere zur Dekoration
  • 2 EL Sojasoße
  • 1 Chili
  • 1 EL Honig/ Reissirup
  • 3 Tropfen Tabasco
  • 200 g griechischer Joghurt plus ein paar Blätter frischer Koriander

So bereitest du Pakoras & Dip zu:

  • Gestartet wird mit dem Spicy Dip – dafür die Sesamkörner in einer Pfanne ohne Öl so lange rösten bis sie goldbraun sind und duften (Pfanne nicht wegräumen, die brauchen wir noch einmal). Sesam in eine kleine Schüssel geben.
  • Zitrone auspressen und zum Sesam in die Schale geben.
  • Alle anderen Zutaten des Dips bis auf das Joghurt hinzufügen und verrühren.
  • Das Joghurt in eine zweite Schale mit etwas gehacktem Koriander geben – dient dann zum Löschen des scharfen Dips!
  • Für den knusprigen Teig Kreuzkümmel und Koriander in der Pfanne von vorhin rösten bis die Gewürze zu duften beginnen und in einem Möser vermahlen – ich weiß gar nicht mehr, wie ich früher ohne Mörser leben konnte. Frisch gemahlene Gewürze schmecken um ein Vielfaches intensiver. Trotzdem kann man natürlich gemahlenen Kreuzkümmel und Koriander für das Gericht verwenden.
  • Ingwer schälen und fein reiben und mit all den restlichen, trocknen Zutaten in einer großen Schüssel gut verrühren. Salzen kann man ganz am Schluss.
  • Nun das kalte Wasser zugießen und mit einem Schneebesen unterrühren. Den Teig mit Salz kräftig abschmecken. Teig beiseite stellen.
  • Nun geht es ans Gemüse klein machen – Frühlingszwiebel waschen und in ganz feine Ringe schneiden. Karotten schälen und gemeinsam mit den gewaschenen Zucchinis und Paprika grob raspeln. Das hat bei mir die Küchenmaschine übernommen.
  • In einem großen Kochtopt Erdnussöl 5 cm hoch eingießen und erhitzen.
  • Bis das Öl heiß genug ist, Zwiebeln und das geraspelte Gemüse unter den Teig mischen. Mit einem Löffel etwas Teig zur Probe ins Öl geben – beginnt es zu blubbern, ist es heiß genug.
  • Jetzt mit einem Esslöffel portionsweise Teig ins heiße Öl setzen, bei mir waren jeweils 5 Stk. Pakora gleichzeitig im Topf. Etwa 1 Minute backen und danach die Pakoras wenden, damit sie auf allen Seiten goldbraun und knusprig werden. Aus dem Öl auf ein Küchentuch legen und im Backofen warm stellen. Mit dem erstlichen Teig genauso verfahren.
  • Pakoras mit dem Spicy Dip, dem Joghurt und Zitronenspalten servieren. Ich trinke dazu am liebsten eiskaltes Ginger Beer.

Tipp – die Pakoras werden noch knuspriger, wenn man zum Portionieren des Teigs ins Öl einen Teelöffel verwendet – dadurch verkürzt sich auch die Frittierdauer der Pakoras. Für die Kinder verrühre ich ein bisschen Sojasoße mit Reissirup als weniger scharfe Alternative.

Und jetzt ganz fest von seinen Lieben umarmen lassen! Alles Liebe und lasst es euch schmecken!

Pakora am Muttertag


Dieser Beitrag enthält unbezahlte & nicht beauftragte Werbung!


Du magst dir das indische Pakora Rezept merken, dann pinne den Beitrag doch an eines deiner Pinterest Boards, indem du auf das Bild unterhalb klickst – dadurch machst du digitale Mundpropaganda für mich. Danke!


Hat dir der Artikel gefallen? Dann teil ihn bitte in deinen Netzwerken:

2 Kommentare

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.